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Medair bestätigt Ebola-Infektion bei einem Teammitglied

2026-11-06
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von Medair
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DR Kongo
Medair bestätigt, dass ein internationales Teammitglied, das in der Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) im Einsatz war, positiv auf Ebola getestet wurde.

Ecublens, Schweiz, 6. November 2026 — Medair bestätigt, dass ein internationales Teammitglied, das in der Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) im Einsatz war, positiv auf Ebola getestet wurde.

Unsere Gedanken sind bei dem betroffenen Teammitglied, seiner Familie und dem gesamten Team. Das Teammitglied ist nach einer medizinischen Evakuierung, die in enger Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden und unter strengen Infektionsschutzmassnahmen durchgeführt wurde, sicher im Royal Free Hospital in London angekommen. Dort erhält die betroffene Person eine spezialisierte medizinische Behandlung.

Sobald das Teammitglied mögliche Symptome meldete, leitete Medair umgehend Massnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle, zur Kontaktnachverfolgung sowie zur Unterstützung des Personals ein. Diese erfolgten gemäss den Protokollen der DR Kongo und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wir prüfen derzeit alle verfügbaren Informationen, um die Umstände der Infektion zu klären und festzustellen, ob zusätzliche Massnahmen erforderlich sind.

Medair setzt sich weiterhin gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und seinen Partnerorganisationen für die Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in der DR Kongo ein. Gleichzeitig haben die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Mitarbeitenden, der Patientinnen und Patienten sowie der betroffenen Gemeinschaften höchste Priorität.

Seit Mai haben sich mehr als 10'000 Menschen mit Ebola infiziert, über 5'000 Menschen sind daran gestorben [1]. Damit handelt es sich um den grössten jemals registrierten Ebola-Ausbruch in der DR Kongo. Medizinische Fachkräfte, die an vorderster Front im Einsatz stehen, sind trotz strenger Infektionsschutzmassnahmen erheblichen Risiken ausgesetzt. Medair trifft umfassende Schutzvorkehrungen gemäss den etablierten Ebola-Protokollen, um die eigenen Teams zu schützen. Dennoch lassen sich diese Risiken nicht vollständig ausschliessen.

Medair leistet weiterhin lebensrettende medizinische Hilfe im Osten der DR Kongo. Unsere Teams unterstützen mehr als 50 Gesundheitseinrichtungen und versorgen wöchentlich rund 10'500 Patientinnen und Patienten. Darüber hinaus betreibt Medair drei Ebola-Behandlungszentren im Osten des Landes. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, die medizinische Grundversorgung aufrechtzuerhalten und die Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs überall dort zu unterstützen, wo dies sicher und verantwortbar ist.

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Medienanfragen

Stefan Kewitz, Global Communications Advisor 

Medair International | Chemin du Croset 9 | 1024 Ecublens, Schweiz 

+41 78 309 89 43

media@medair.org  

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Über Medair

Medair ist eine internationale christliche humanitäre Hilfsorganisation, die 1989 gegründet wurde und ihren Hauptsitz in der Schweiz hat. Sie ist auf Nothilfe und Wiederaufbau spezialisiert. Medair beteiligte sich bereits an der Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs von 2018 bis 2020 in der DR Kongo sowie des Ebola-Ausbruchs von 2014 bis 2016 in Westafrika.

Seit Beginn des aktuellen Ebola-Ausbruchs unterstützt Medair Gesundheitseinrichtungen und Ebola-Behandlungszentren an verschiedenen Standorten in den Provinzen Ituri und Nord-Kivu.

Unsere Arbeit orientiert sich an den humanitären Grundsätzen der Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität.  

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Quellen:

[1] https://cdn.prod.website-files.com/65c1ed46cf6a2e2bc997d209/6ae9a062191b1388171de81f_final_draft_SitRep_MVE_RDC_N_170_31-10-2026.pdf

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