Coronavirus

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Medair setzt sich für Menschen in einigen der gefährdetsten Gebiete weltweit ein. Menschen, die Krieg, Vertreibung oder Naturkatastrophen überlebt haben und nun durch das Coronavirus besonders bedroht sind.

In jedem unserer 12 Länderprogramme benötigen wir persönliche Schutzausrüstung für unsere Mitarbeitenden. Wir stellen Hygieneartikel (Seife, Händedesinfektionsmittel, Eimer) für Menschen, die milde Symptome zeigen oder einem erhöhten COVID-19-Risiko ausgesetzt sind. In Gesundheitskliniken bereiten wir uns auf eine grosse Zahl an Patienten mit milden oder moderaten Symptomen vor und sind darum unter anderem auf zusätzliche Monitore, Patientenbetten und Sterilisierungsausrüstung angewiesen.

31. Dezember 2019

COVID-19-Ausbruch in Wuhan, China

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24. Januar 2020

Medair alarmiert die Projektteams betreffend COVID-19 und beginnt Gesundheitspersonal und Freiwillige auszubilden

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21. Februar 2020

Erste COVID-19-Infektion in einem Projektgebiet von Medair gemeldet (Libanon)

11. März 2020

Die WHO erklärt COVID-19 zur Pandemie

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13. März 2020

Medienmitteilung: Medair weitet Vorbereitungs- und Präventionsmassnahmen betr. COVID-19 aus

16. März 2020

Mitarbeitende am Hauptsitz von Medair in Lausanne arbeiten im Home-Office

26. März 2020

Medair arbeitet mit UNHCR an einem Pilotprojekt für Isolationsräume in informellen Siedlungen

1. April 2020

Medair stellt in sozialen Entwicklungseinrichtungen zusätzliche Schutzausrüstung bereit

14. Mai 2020

Coronavirus im Flüchtlingslager in Bangladesch ausgebrochen

25. Mai 2020

Umgang mit COVID-19 im Libanon

So hilft Medair

In unseren Einsatzländern belastet COVID-19 bereits fragile Gesundheitssysteme zusätzlich. Für eine Reaktion auf die aktuelle Pandemie sind diese nicht ausgelegt. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden die Infektionszahlen in den kommenden Monaten rapide ansteigen. Medair hat Gesundheitseinrichtungen vorbereitet, Mitarbeitende geschult und betroffene Gemeinschaften über Präventionsmassnahmen und Hilfsaktivitäten im Zusammenhang mit COVID-19 informiert. Die regulären Hilfsprojekte von Medair laufen derweil weiter.

 

Unsere Hilfsaktivitäten im Zusammenhang mit COVID-19 konzentrieren sich auf:

Schulung und Ausrüstung von medizinischem Personal

Wir schulen unser medizinisches Personal, wie sie Verdachtsfälle erkennen, Patienten sicher isolieren und in spezialisierte Test- und Behandlungszentren überweisen können. Für Gesundheitsmitarbeitende und Freiwillige werden erforderliche Schutzausrüstungen wie Masken, Gummihandschuhe und Desinfektionsmittel bereitgestellt.

Ausrüstung von Gesundheitseinrichtungen

Medair rüstet Gesundheitseinrichtungen aus, damit Menschen mit Corona-Symptomen die richtige Behandlung erhalten können: Beispielsweise: Einrichtung von Triage-Räumen, Überweisungen an Isolationszentren, Patientenmanagement, usw.

Verteilung von wichtigen Hygieneartikeln

Wir verteilen Seife und schaffen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zur Verbesserung der Hygiene errichten wir in überfüllten Flüchtlingslagern und informellen Siedlungen Handwaschstationen.

Prävention und Sensibilisierung

Medair führt Kampagnen zur Förderung der Hygiene bei Hochrisikogruppen durch. Gesundheitsmitarbeitende und Freiwillige zeigen Betroffenen, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können und ermutigen sie, sich bei Symptomen frühzeitig Hilfe zu holen.

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung. So können Sie sich engagieren:

  • Beten Sie für betroffene Gemeinschaften und Medair-Mitarbeitende vor Ort.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie, Ihren Freunden und Ihrer Gemeinde über die enormen Auswirkungen, welche COVID-19 in den Einsatzländern von Medair hat.
  • Unterstützen Sie unsere Arbeit finanziell – Ihre Spende rettet Leben.

Engagieren Sie sich mit uns für die Schwächsten, die besonders stark vom Ausbruch dieses Virus bedroht sind.