Ebola-Krise

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Inmitten der zweitgrössten humanitären Krise weltweit reagiert Medair in der DR Kongo derzeit auf eine der gravierendsten Ebola-Epidemien aller Zeiten

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Mögliche Fälle

3,310
Bestätigte Erkrankungen

2,264
Todesfälle

1,168
Menschen haben die Krankheit überlebt

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Learn more about Medair’s work in DR Congo.

July 15th, 2019

The second largest Ebola outbreak in history

Luke Hunt serves on our emergency response team in the Ebola-affected country to help stop the spread of the outbreak. Here is an update from Luke.

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June 12th, 2019

Press Release: Treating patients has never been enough: the ebola outbreak in DR Congo climbs to over 2,000 cases

The Ebola outbreak in DR Congo has now recorded over 2,000 confirmed and probable cases. Despite the commitment and tenacity of Medair and other responding NGOs, the number of people infected with the deadly Ebola virus continues to accelerate.

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December 17th, 2018

Staff blog: Finding a way to reach the most vulnerable

Hello, I’m Esther! I’m writing to you from the town of Beni in Nord Kivu, where I’m covering for the Base Manager while she is on leave.

November 21st, 2018

Ebola screening

D.R. Congo is facing the worst Ebola outbreak in the in the country’s recorded history. Medair continues to work to battle against this outbreak.

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September 19th, 2018

Story: Fighting ebola; different places, same commitment

Dr Trina Helderman led Medair’s response to the Ebola crisis in Sierra Leone in 2014, and joined the Emergency Response Team in DR Congo when the outbreak struck last month.

August 28th, 2018

Trained, Equipped, Protected

Medair facilitates Ebola screening at Mbau Health Centre, DR Congo

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August 24th, 2018

Blog: Fencing in Ebola

Medair’s current focus in the response to the Ebola outbreak is to establish screening points and fencing at select health facilities in Oicha and Beni health zones.

August 8th, 2018

First update on Ebola

Report from our Senior health & nutrition advisor

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August 6th, 2018

Press release: Ebola response in the democratic republic of congo

In response to the recent Ebola outbreak in Beni Territory, Medair is working closely with health partners on the ground to provide a complementary and rapid response to the outbreak.

August 1st, 2018

Ebola outbreak was declared in Eastern DR Congo.


The Ebola outbreak started just North of Beni

WIE MEDAIR REAGIERT

Medair beteiligt sich mit folgenden Massnahmen intensiv an der Bekämpfung der Epidemie:

  • Wir verhindern eine weitere Ausbreitung von Ebola mithilfe von Infektionsprävention und
    Kontrollen (inkl. WASH) in Spitälern und Gemeinschaften.
  • Wir ermöglichen betroffenen Menschen die Teilnahme an Präventionsaktivitäten und
    schaffen Behandlungsmöglichkeiten. Zudem fördern wir, in Zusammenarbeit mit den
    Gemeinschaften, bei Betroffenen das Bewusstsein, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
  • Wir stellen sicher, dass Ebola-Verdachtsfälle rechtzeitig behandelt werden und führen
    sichere Diagnose-Tests sowie Behandlungen in Transitzentren durch.
Allen Massnahmen von Medair liegt ein respektvoller Umgang mit den betroffenen
Gemeinschaften zugrunde. Der Ansatz, gemeinsam Lösungen zu finden, ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg unserer Aktivitäten.

Aus diesem Grund tauscht sich Medair auch regelmässig mit lokalen Verantwortlichen und Schlüsselpersonen über benötigte Präventions- und Hilfsmassnahmen aus.

Freiwillige Gesundheitsmitarbeitende gehen zudem von Tür zu Tür, um ihre Nachbarn über die Krankheit und die Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. Werden aus einer Region Ebola-Verdachtsfälle gemeldet, wird Medair aktiv und unterstützt die Gesundheitseinrichtungen der Region intensiv: Weitere Infektionen sollen so verhindert und die Ansteckungswege kontrolliert werden.

Spezifisch ausgebildete lokale Fachkräfte untersuchen Patienten auf Ebola, stellen Verdachtsfälle unter Quarantäne und überweisen sie bei Bedarf an spezialisierte Gesundheitseinrichtungen. Jeder, der im Spital ein und aus geht, wird gescreent – auch stationäre Patienten. Sind genügend finazielle Mittel vorhanden, führt Medair zudem umfassende WASH-Massnahmen durch, stellt hygienische Latrinen und Duschen bereit und schafft Zugang zu sauberem Wasser. Auch ein sicher funktionierendes Abfallsystem ist zentral. So können unsere Teams die Massnahmen zur Infektionsprävention und -bekämpfung effizient umsetzen.

Medair unterstützt nicht nur Gesundheitseinrichtungen mit WASH-Leistungen, sondern auch Schulen und Gemeinschaften, die von der Ebola-Epidemie direkt betroffen oder bedroht sind. Medair betreibt keine Ebola-Behandlungszentren sondern Transitzentren in betroffenen Regionen. In diesen Transitzentren erhalten Patienten mit Verdacht auf Ebola eine grundlegende medizinische Versorgung, während Blutproben zur Untersuchung ans nächste Labor geschickt werden. Bei positivem Testergebnis wird der oder die Ebola-Infizierte umgehend in das nächstgelegene Behandlungszentrum überwiesen. In den Transitzentren arbeiten lokale MedairMitarbeitende, was eine reibungslose Kommunikation mit der einheimischen Bevölkerung und eine schnelle Reaktion bei Behandlungen sicherstellt.
Kampf gegen Ebola im Osten der DR Kongo – Zahlen und Fakten der ersten 12 Monate:

  • Enger Austausch mit Gemeinschaften in 67 Gesundheitszonen. Weitergabe von Informationen zu effektiven Präventionsmassnahmen, der Identifizierung von Ebola-Patienten sowie der Überweisung von Verdachtsfällen.
  • Unterstützung von mehr als 100 Gesundheitseinrichtungen mit dem Ziel, weiterhin sichere Leistungen und Behandlungen durchführen zu können.
  •  Schulung von 1897 Gesundheitsmitarbeitenden im Bereich der Infektionsprävention und – bekämpfung.
  • Diagnose und Behandlung von 683 Menschen mit Ebola-Verdacht im Transitzentrum. Überweisung von Patienten mit positivem Testergebnis.

Die Ebola-Epidemie wird in den Medien umfassend thematisiert und die Bekämpfung
entsprechend finanziert – ganz im Gegensatz zu anderen, ebenso verheerenden Krisen in der DR Kongo:

  • Rund 4,5 Millionen Menschen sind intern vertrieben.[2]
  • Zwischen 2010 und 2017 starben mehr als 150 000 Menschen an Malaria.[3]
  • Zwischen dem 1. Januar und dem 14. September 2019 wurden rund
    187 000 MasernFälle gemeldet. 3700 Betroffene erlagen der Krankheit.[4]

Diese schweren Krisen verdeutlichen, wie wichtig es ist, Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen, damit diese wie gewohnt medizinische Erstversorgung leisten können. Es muss sichergestellt werden, dass Menschen auch während Epidemien Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung haben und sie nicht an vermeidbaren Krankheiten wie Malaria sterben, dass Kinder flächendeckend geimpft werden und Mütter ihre Babys in einer geschützten Umgebung unter professioneller Betreuung auf die Welt bringen können.

Die Nothilfe-Aktivitäten von Medair in der DR Kongo werden von der US-Behörde für
Internationale Entwicklung (USAID), dem Europäischen Amt für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO), der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) sowie grosszügigen Spenderinnen und Spendern ermöglicht.

Was kann ich tun, um zu helfen?

Für Ihre Unterstützung sind wir Ihnen sehr dankbar. Sie können auf verschiedene Arten aktiv werden:

  • Eine Spende ausrichten: Ihr Beitrag wird im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der DR Kongro und für zukünftige Nothilfeeinsätze von Medair eingesetzt.
  • Das eigene Umfeld für die Krise sensibilisieren: Sprechen Sie mit Ihrer Familie, Freunden oder Bekannten darüber.
  • Beten: unterstützen Sie uns im Gebet für die betroffene Bevölkerung und die Organisationen vor Ort.

[1] Gemäss dem UN Amt zur Koordinierung der humanitären Hilfe (OCHA) liegt die DR Kongo auf dem zweiten Platz in Bezug auf die Anzahl Menschen, die dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen sind (12.8 Mio. in 2019), nach dem Jemen (24.1 Mio. in 2019).

[2] Gemäss dem UN Amt zur Koordinierung der humanitären Hilfe (OCHA): https://www.unocha.org/drc

[3] Gemäss dem Malaria-Report 2018 der WHO: https://www.who.int/malaria/publications/world-malaria-report2018/report/en/

[4] Gemäss einer Präsentation der WHO vom 25. September 2019: Situation de la Réponse a l’épidémie de la
Rougeole en RDC