<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Medair</title>
		<link>http://www.medair.org/</link>
		<description>Latest News from Medair. Emergency Relief and Rehabilitation</description>
		<language>en</language>
		<image>
			<title>Medair</title>
			<url>http://www.medair.org/fileadmin/medairorg/images/medair_logo.png</url>
			<link>http://www.medair.org/</link>
			<width>175</width>
			<height>169</height>
			<description>Latest News from Medair. Emergency Relief and Rehabilitation</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 15:10:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Das Herzstück unserer Arbeit</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/the_heart_of_what_we_do-3/</link>
			<description>In den Lagern Somalilands kommen verschiedene Formen der Nothilfe zum Einsatz. Eine der Wichtigsten ist die Schulung und Sensibilisierung der Vertriebenen rundum Hygiene und Gesundheit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Unterernährung und Krankheit sind Themen, mit denen Safiya Ibrahim Gurxan täglich konfrontiert wird</b>. Viele andere Campbewohner in Burao teilen ihr Schicksal, denn in den chaotischen Zuständen der überfüllten Vertriebenenlagern können sich ansteckende Krankheiten sehr einfach verbreiten.<br /><br />Nachdem all ihre Schafe und Ziegen der Dürre zum Opfer gefallen waren, zog Safiya mitsamt ihrer Familie ins Lager von Muruqmaal. Trotz der schwierigen Umstände hat sie bis heute die Hoffnung nicht verloren, dass ihre Familie und sie eines Tages wieder imstande sein werden, für sich selbst zu sorgen. Aber bis der ersehnte Zeitpunkt gekommen ist, nimmt sie gerne die Unterstützung in Anspruch, die Medair in Muruqmaal und 21 weiteren Lagern in der Gegend anbietet.<br /><br />„Die freiwilligen Hygiene-Mitarbeitenden von Medair besuchten uns mehrmals und haben uns über wirkungsvolle hygienische Massnahmen aufgeklärt“, sagt sie. „Wir konnten viel von ihnen lernen. Ich weiss jetzt, wie wichtig es ist, den Abfall zu verbrennen oder Wasser abzukochen, bevor ich es trinke. Uns wurde auch beigebracht, wie wir am besten unsere Häuser reinigen und die Latrinen sauber halten“.<br /><br />Das Medair Gesundheitsteam ermutigt die Lagerbewohner dazu, sich mit gesundheitsfördernden Massnahmen auseinanderzusetzen. Diese helfen ihnen im täglichen Kampf um die eigene Existenz. Um ihren Alltag zu erleichtern, verteilen wir keramische Wasserfilter, Kanister und Seife. Zudem stellen wir ihnen Reinigungsgegenstände zur Verfügung, damit der angestrebte Hygienestandard im Lager in die Tat umgesetzt werden kann.<br /><br /><b>Aufklärung in Hygienefragen<br />Bereits das mehrmalige Wiederholen einfacher Hygienebotschaften erzielt eine grosse Wirkung – eine Tatsache, die die Hygienemitarbeiterin Farah Jama Awl gerne bezeugt</b>. Die von Medair ausgebildete freiwillige Helferin weiss aus eigener Erfahrung, dass einfache Aussagen wie „Wascht eure Hände“, „Trinkt sauberes Wasser“ und „Benutzt die Latrinen“ ankommen und für erhebliche Verbesserungen in den Lagern sorgen. „Seit ich hier arbeite, hat sich vieles zum Besseren gewendet“, so Farah. „Am Anfang fragten mich die Menschen noch: ,Warum behauptest du das? Warum sagst du solche Sachen – und von wem hast du das überhaupt?‘ Doch in den letzten sechs Monaten haben sie angefangen, meine Aussagen anzunehmen und sie in die Tat umzusetzen. Vorher hörten vielleicht 30% der Menschen auf das, was ich ihnen zu erklären versuchte. Heute, würde ich sagen, sind es gegen 100%.<br /><br />Dr. Adele Cowper, Projekt-Managerin bei Medair, sagt dazu:<b> „Wissen zu vermitteln, ist das Herzstück von dem, was wir hier tun</b>. Die Menschen sind sich nicht unbedingt bewusst, dass man alleine mit Händewaschen Durchfall vorbeugen kann.“<br /><br />Farax Hassan Adan ist zwölfjährig und Flüchtling aus Äthiopien. Sie stammt aus einer Familie mit acht Kindern und hört bei den Schulungen immer sehr aufmerksam zu. <br /><br />„Meine Geschwister wurden über Hygiene aufgeklärt und meine Schwester hat mir danach verraten, was sie gelernt hatte. Sie zeigte mir, wie sauber meine Hände werden, wenn ich sie mit Seife wasche und erklärte, dass ich immer die Latrine benutzen soll. Im Moment haben wir zuhause keine Seife mehr, aber es hilft sehr, dass sie regelmässig an uns verteilt wird.“<br /><br /><b>Dass es hygienischer ist, eine Latrine zu benutzen, versteht sich eigentlich von selbst. Doch diese Information ist nur von Nutzen, wenn genügend sanitäre Anlagen vorhanden sind. Ein Problem, das nicht selten vorkommt. Im letzten Jahr haben wir von Medair deshalb mehr als 400 Latrinen errichtet. Darauf verbesserte sich der Hygienezustand rapid</b>. Daniel Ndege arbeitet für Medair im Rahmen des Programms WASH (Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene). Auch er hat festgestellt, dass der Bau zusätzlicher Latrinen einen grossen Einfluss auf die Hygiene und Gesundheit der Menschen gehabt hat. <br /><br />„Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie die Leute sich daran gewöhnt haben, unsere Latrinen zu benutzen“, so Daniel. „Wir haben beobachtet, dass 86% der Lagerbewohner regelmässig von den sauberen und funktionierenden Latrinen Gebrauch machen.“<br /><br /><b>Aufklärung in Gesundheitsfragen</b><br />„Auch wenn wir in Hygienefragen schon manchen Fortschritt erzielt haben – die überfüllten Lager führen zu erhöhter Übertragung von Krankheiten wie Masern und Tuberkulose“, so Adele Cowper. <br /><br />„Ein anderes grosses Problem ist, dass die Gemeinschaften nicht wissen, dass das Gesundheitsangebot ihnen auch tatsächlich zusteht. Vor allem Minderheiten und Vertriebene haben oft das Gefühl, dass sie nicht erwünscht sind. Sie scheuen sich, von den sanitären Einrichtungen Gebrauch zu machen und lassen der lokalen Bevölkerung den Vortritt.“<br /><br /><b>Eine grosse Sorge ist zudem die verbreitete Mangelernährung</b>. Als Folge davon machen sich ansteckende Krankheiten breit – Durchfall, Atemwegsinfektionen und die Masern sind gesundheitliche Probleme, die oft in Zusammenhang mit mangelhafter Ernährung auftreten. Die einzelnen Symptome könnten mit relativ einfachen Mitteln bekämpft werden, doch ihre Kombination hat leider – vor allem bei Kindern – nicht selten tödliche Folgen. <b><br /><br />Das umfassende Ernährungsprogramm für Kinder unter fünf Jahren ist dazu da, diesem Problem entgegenzuwirken: Medair unterstützt die Betroffenen mit kostenlosen Impfungen gegen Masern und Tuberkulose. Zudem bieten wir in den Lagern Gesundheitsförderungsprogramme an</b>. Die Frauen werden darüber informiert, wie wichtig es ist, ihre Kleinkinder zu stillen und impfen zu lassen. Wir erklären ihnen, dass sie eine Geburtshilfestation aufsuchen sollten, wenn sie ein Kind zur Welt bringen.<br />„Im Lager Koosaar wissen heute so gut wie alle Frauen, wie wichtig diese Massnahmen sind“, so Asha Mohamed Yusuf, freiwillige Helferin im Bereich Gesundheit für Frauen. Die Menschen sind deutlich besser informiert als früher. <br /><br /><b>„Hier im Lager habe ich vieles über Gesundheit gelernt“</b>, erzählt Honi Ahmed, die Mutter von zehn Kindern ist. Indem man Kinder impfen lässt, sorgt man dafür, dass sie gesund bleiben und sich nicht anstecken. Ich empfehle all meinen Freundinnen, ihre Kinder impfen zu lassen. Doch die Menschen hier reagieren manchmal empfindlich auf das Thema. Man muss sie wirklich dazu ermutigen. <br /><b><br />Jeder Tag und jedes Lager liefert den Beweis dafür, dass mit einem erhöhten hygienischen und gesundheitlichen Bewusstsein nachhaltige Erfolge erzielt werden – selbst wenn die Verhältnisse zum verzweifeln sind</b>. Dieses Bewusstsein und diese Botschaft soll möglichst viele Menschen erreichen und umgesetzt werden. Von den Helfern über die Lagerbewohner. Von Familien über Freunde und Bekannte. Und von einer Generation zur nächsten.<i><br /><br /><br />Dieser Web-Beitrag wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den darin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.<br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Somalia</category>
			<category>Feature News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jim Ingram, Geschäftsführer der humanitären Hilfsorganisation Medair, reist in den Südsudan</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/translate_to_de_swiss_based_medair_ceo_jim_ingram_travels_to_south_sudan/</link>
			<description>Aufmerksamkeit für die enorme Notlage der südsudanesischen Bevölkerung

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Am 9. Juli feiert der Südsudan sein einjähriges Bestehen als unabhängiger Staat.</b> Doch das jüngste Land der Welt kämpft mit den ältesten Problemen überhaupt. Zu den verheerendsten zählen Nahrungsknappheit, Vertreibung im eigenen Land, Mangel an Grunddienstleistungen und vor allem: eine ungenügende Sicherheitslage.<br /><br /><b>Jim Ingram, Geschäftsführer von Medair, besucht derzeit während eines zweiwöchigen Aufenthalts im Südsudan sein 90-köpfiges Team vor Ort. Gleichzeitig nutzt er die Gelegenheit, allgemeine Aufmerksamkeit auf die sehr schwierigen Lebensbedingungen der Südsudanesen zu richten und den enormen Handlungsbedarf im Land zu unterstreichen.</b><br /><b><br />Die Aktivitäten von Medair sind im Allgemeinen stark auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.</b> Ein deutlicher Fokus liegt auf der Schulung der Dorfgemeinschaften und auf der Förderung deren Unabhängigkeit, was oft ein Gefühl von Stolz und Würde bei den Menschen hervorruft. Allein im Südsudan, wo hauptsächlich Nothilfe geleistet wird, konnten 2011 mehr als <br />232 000 Menschen von Medair-Programmen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Ernährung und Unterkunft profitieren. Zudem kümmert sich die Organisation mit dem Projekt WASH um verbesserte Hygiene, den Zugang zu sauberem Wasser und angemessene sanitäre Einrichtungen.<br /><b><br />Der Südsudan sei ein Land mit gewaltigen Herausforderungen und betrübenden Statistiken, so Ingram, dessen Reisestationen die Hauptstadt Juba sowie die in drei unterschiedlichen südsudanesischen Staaten gelegenen Städte Awerial, Jiech, und Renk sind.</b> Von zehn Kindern im Südsudan stirbt eines vor dem fünften Geburtstag. Laut einer im Jahr 2012 durchgeführten südsudanesischen Haushaltstudie haben zwei Drittel der Menschen keinen Zugang zu Latrinen. Medair ist bestrebt, den Not leidenden Menschen im Südsudan und in anderen äusserst bedürftigen Gebieten Afrikas und Asiens Unterstützung zu bieten und ihr Leid zu verringern.<br /><b><br />«Das Medair-Team ist bekannt für seine Professionalität in Notlagen.</b> Die effiziente schweizerische Arbeitsweise ist für eine internationale humanitäre Hilfsorganisation von grosser Bedeutung», so Ingram. Die Mitarbeitenden gehen auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen ein und bleiben auch nach einer Notsituation weiterhin im Land, um beim Wiederaufbau zu helfen und die lokale Bevölkerung auf mögliche weitere Krisen vorzubereiten. Der Organisation liege es sehr am Herzen, für nachhaltige Lösungen zu sorgen.<br /><br /><b>Als Medair 1991 erstmals im Sudan Nothilfe leistete, waren viele Menschen vom längsten Bürgerkrieg der Welt betroffen.</b> 22 Jahre später ist die Organisation in der Region noch immer aktiv – heute jedoch in dem seit 2011 als unabhängig erklärten Südsudan.<br />__________________________________________________________________________<br /><br /><i>Für die interessierte Presse stehen qualitativ hochwertige Fotos, Human-Interest-Geschichten und Interviews mit Mitarbeitern vor Ort zur Verfügung.</i><br /><br />Medienpartner: Möchten Sie ein Interview mit CEO Jim Ingram vereinbaren? Unsere Mediensprecherin, Frau Janneke de Kruijf, nimmt Ihre Anfragen gerne entgegen.<br /><br />Medair Headquarters (Switzerland)<br />Janneke de Kruijf – Media Officer<br />E-mail: janneke.dekruijf@medair.org<br />Tel. +41.78.6353095<br /><br /><i>Hochaufgelöste Bilder von Jim Ingrams Besuch im Südsudan erhalten Sie über diesen Link: <link 1630>Bilder Südsudan</link></i><br /><br /><br /><b>Die Organisation Medair</b><br /><br />Medair ist eine humanitäre Hilfsorganisation mit Hauptsitz in der Schweiz und Niederlassungen in Frankreich, den Niederlanden, Grossbritannien und den USA. Erklärtes Hauptziel der Organisation ist es, menschliches Leid zu lindern. Zurzeit unterstützt Medair mehr als zwei Millionen Frauen, Kinder und Männer in Krisensituationen. Die äussert hilfsbedürftigen Menschen leben oft in sehr schwer zu erreichenden Regionen Afrikas und Asiens wie z.B. in Afghanistan, Somalia/Somaliland, Haiti,&nbsp; der Demokratischen Republik Kongo und dem Sudan.<br /><br /><i>Bei den oben geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.</i><i><br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Short News</category>
			<category>Pressreleases</category>
			<category>Ecublens</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 18:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brücken bauen</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/bruecken_bauen/</link>
			<description>Medair richtet einen lebenswichtigen humanitären Korridor von der Stadt Isiro in das von der Aussenwelt abgeschnittene Gebiet Ango ein, in dem Tausende Hilfe benötigen.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Noch vor etwas mehr als einem Jahr erhielten die bedürftigen Familien in Ango kaum Unterstützung von internationalen Hilfsorganisationen</b>. Und das nicht, weil sie keine Hilfe benötigten hätten, sondern weil dieses Gebiet so schwer zugänglich war.<br /><br />Im Jahr 2009 zwangen gewaltsame Übergriffe 25&nbsp;000 Menschen, ihre Heimatdörfer zu verlassen und in das Gebiet Ango zu fliehen, wo die 30 000 Einwohner zuvor bereits unter ärmlichen Bedingungen lebten. Als Medair Ende 2010 ein Team zur Lagebeurteilung in die Stadt Ango einflog, stellten die Mitarbeiter fest, dass Hilfe dringend nötig war und teilweise lebensbedrohliche Zustände herrschten. Es fehlte vor allem an medizinischer Versorgung, sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln. <br /><br />Das Gebiet Ango ist schwer zugänglich, unter anderem weil es sehr weit von anderen Ballungszentren entfernt liegt und die Strassen und Brücken auf dem Weg dorthin in einem schlechten Zustand sind. „Das grösste Problem ist, dass 15 der 25 Brücken beschädigt sind“, erklärt Mark Wooding, Medair-Berater für Wiederaufbau. „Auch wenn die Strassen ausgebessert würden, wäre die Überquerung der Flüsse wegen der schlechten Brücken trotzdem noch äusserst gefährlich.“<br /><br />„Humanitäre Organisationen können abgelegene Regionen wie Ango nicht erreichen“, sagt Jean Kugaya, ein kongolesischer Ingenieur von Medair. „Einige neue Lastwagen, die aus Isiro kamen, mussten ihre Fahrt in Dingila beenden, weil sie die Brücke dort nicht überqueren konnten.“<br /><br /><b>Da Tausende Familien von lebensnotwendiger Hilfe abgeschnitten waren, startete Medair mit Unterstützung des Pooled Fund (ein Treuhandfonds mit mehreren institutionellen Spendern für die D.R. Kongo) und privaten Spendern ein Projekt zum Bau und zur Sanierung der 15 Brücken, die für die Einrichtung eines humanitären Korridors in das Gebiet Ango befahrbar gemacht werden mussten.</b><br /><br /><b> „Sie können sich gar nicht vorstellen, wie wichtig diese Brücken für uns sind“</b>, sagt Bernard Poly Monomo, ein 26-jähriger Hilfsarbeiter aus dem Dorf Nagbongbo, der im Rahmen des Wiederaufbauprojekts für Medair arbeitete. „Die Lastwagen, die Nahrungsmittel aus Isiro hierher bringen, brauchen manchmal Wochen, aber wenn die Brücken erst einmal fertig sind, werden sie viel schneller hier sein.“<br /><br />Um Hilfsorganisationen wie zum Beispiel dem Welternährungsprogramm mit seinen grossen Lastwagen den Zugang zu dieser entlegenen Region zu ermöglichen, müssen die Brücken für LKWs mit 25 Tonnen Gewicht ausgelegt sein. <br /><br />„Eine der Herausforderungen war der Wiederaufbau von drei Metallbrücken, bei denen die Holzbalken und die Metallteile am Zerfallen waren, da sie seit der Kolonialzeit nicht mehr gewartet worden waren,“ erklärt Thomas Simon, Medair-Projektmanager für Wiederaufbau. „Ziel war es, die Holzbalken und fehlenden Metallteile zu ersetzen, damit Lastwagen und andere Fahrzeuge die Brücke wieder passieren konnten.“<br />&nbsp;<br />„Die Holzbalken der Brücken sind sehr gefährlich“, betont Mark. „Die meisten schweren Lastwagen bleiben beim Überqueren der Brücken stecken.“ <br /><br />Einige Brücken waren aufgrund ihres Alters, wegen mangelnder Wartung und durch Umwelteinflüsse wie Bodenerosion in einem so schlechten Zustand, dass das Wasser über sie hinweg floss anstatt unter ihnen hindurch. „Wir hatten schon nach Möglichkeiten gesucht, die Brücken selbst zu reparieren“, erzählt Bernard Poly. „Wir haben versucht, provisorische Brücken aus Ästen zu bauen, aber die waren für die Fahrzeuge einfach nicht stabil genug... Wir dachten schon, man hätte uns vergessen, aber dann kam Medair und begann die Brücken zu reparieren.“<br /><br /><b>Im Laufe des letzten Jahres arbeitete Medair eng mit den Gemeinden zwischen Isiro und Ango zusammen, um alle 15 Brücken entweder neu zu errichten oder zu sanieren</b>. Internationale und nationale Ingenieure überwachten die Arbeiten, darunter auch der freiwillige Helfer Simon Bird, ein britischer Ingenieur, der dafür sorgte, dass die Brücken trotz der schwierigen Bedingungen den Anforderungen entsprachen. Medair stellte etwa 1800 Arbeiter vor Ort für die Arbeit an den Brücken ein, was der Wirtschaft der Region, in der Arbeitsplätze rar sind, einen sehr willkommenen Schub gab. „Ich war seit Langem schon auf Arbeitssuche“, berichtet Bernard Poly. „Ich bin zwar kein gelernter Schlosser, aber mir wurde beigebracht, wie ich Metall schweissen und biegen kann. Ich freue mich, dass ich eine neue Fähigkeit erlernen konnte.“<br /><br />Unser Team traf sich mit Gemeindeausschüssen und den Behörden vor Ort, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten partnerschaftlich an dem Projekt zusammenarbeiteten und die Gemeinden sich auch für die sanierten Brücken verantwortlich fühlen. „Da die Menschen am Aufbau der Brücken mitarbeiten konnten, verbesserte sich auch die wirtschaftliche Situation, zum Beispiel von Flüchtlingen oder Alleinerziehenden, die sonst keine Möglichkeit hatten, Geld zu verdienen“, erklärt der 61-jährige Sarafine Nodele Ndele, Gemeindevorsteher im Gebiet Poko. „So können sie zum Beispiel das Schulgeld bezahlen oder ihren Kindern neue Kleidung kaufen.“ <br /><br /><b>Tatsächlich hatte das Brückenbauprojekt für viele Familien neben der Erschliessung des Gebiets Ango für die humanitäre Hilfe noch einen anderen positiven Nebeneffekt</b>. Entlang der Strasse konnten viele Menschen für eine gewisse Zeit Arbeit finden und erlernten zudem wertvolle neue Fähigkeiten. Die Arbeiter wurden ausserdem über HIV/Aids und andere Geschlechtskrankheiten sowie die Schlafkrankheit aufgeklärt – einige zum ersten Mal. Zudem dürften Waren, die aus Städten wie Isiro geliefert werden, in Zukunft günstiger werden, da die Lastwagen die Region viel schneller erreichen. <br /><br />„Wir hoffen ausserdem, dass die Brücken durch die Vereinfachung des Transports der Landwirtschaft einen indirekten Wachstumsschub geben und somit im weiteren Sinne auch die ökonomischen Möglichkeiten der Menschen verbessern“, erklärt Jean Kugaya. <br /><br />Der Wiederaufbau der Brücken hat für die Menschen in der Region bereits zu einer besseren Versorgung mit humanitärer Hilfe geführt. „Das Brückenprojekt hat den Lastwagen des Welternährungsprogramms, die Nahrungsmittel zur Bevölkerung in den Uélé-Regionen transportieren, die Zufahrt in das Gebiet ermöglicht“, sagt Laurent Frimault, Logistikbeauftragter des Welternährungsprogramms. <br /><br />„Als meine Schwestern und Verwandten den Fortschritt bei den Bauarbeiten an den Brücken sahen, freute ich mich sehr über ihren glücklichen Gesichtsausdruck“, berichtet Bernard Poly. „Da wir hier sehr abgeschieden sind, fehlt es häufig an wirklich grundlegenden Dingen. Wir hatten unserer Region den Spitznamen Zaire gegeben, da die Situation ähnlich schlecht war wie während des Mobutu-Regimes. Aber jetzt fühlen wir uns langsam wieder wie die D.R. Kongo. Das freut mich sehr.“<i><br />____________________________________________________________________________<br /><br /></i><b>Hoffnung in schweren Zeiten </b><i><br /></i>Möchten Sie erfahren, wie es ist, als Flüchtling zu leben? Philemon Foolani berichtet ganz offen von seinem Leben als Flüchtling in Ango. <link nc/de/infochanel/news/detail/article/hope_in_the_darkness-3/>Mehr…</link><i><br />____________________________________________________________________________<br /><br />Zusätzlich zum Brückenprojekt eröffnete Medair 2011 eine Basisstation in Ango, in der Gesundheitsversorgung angeboten wird und wo wir uns dafür einsetzen, den Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene (WASH) für die lokale Bevölkerung zu verbessern.<br /><br />Die Medair-Projekte im Gebiet Ango werden durch den Multi-Donor Pooled Fund, die Entwicklungshilfeorganisation der Vereinigten Staaten (USAID) und private Spender unterstützt. <br /><br /><link 269>Lesen Sie mehr über die Arbeit von Medair in der D.R. Kongo.</link><br /><br />Dieses Internet-Update wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den hierin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.<br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Kongo (DRC)</category>
			<category>Feature News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 17:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Extrem harter Winter fordert Menschenleben in Badakhshan</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/emergencies_taking_a_deadly_toll_in_badakhshan-3/</link>
			<description>Der härteste Winter seit 15 Jahren bedroht das Leben vieler Familien in Afghanistan.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Serie von Lawinenabgängen hat in der letzten Zeit mehr als 90 Menschen in der Provinz Badakhshan, einer weit abgelegenen Bergregion im Nordosten Afghanistans, das Leben gekostet. <br /><br />Während die Überlebenden noch versorgt werden, brauchen die vom Schnee eingeschlossenen Dörfer dringend Hilfe in Form von medizinischer Versorgung und Nahrungsmitteln, da die Vorräte langsam zur Neige gehen und viele Menschen bereits an Lungenentzündungen oder anderen Krankheiten leiden. <br /><b><br />In Darang, einem Dorf mit 400 Familien nahe der tadschikischen Grenze, sind im letzten Monat Berichten zufolge 29 Kinder unter fünf Jahren gestorben.</b> Medair-Mitarbeiter waren drei Stunden auf Pferden unterwegs, um in das Dorf zu gelangen. Sie fanden dort Kinder vor, die an akuter Unterernährung, Lungenentzündung und anderen gesundheitlichen Problemen litten. <br /><br />Die Familien hatten kaum noch Nahrungsmittel. 2011 waren die Ernten aufgrund einer anhaltenden Dürre in der Region schlecht gewesen, und wegen der schweren Schneefälle und Lawinen in diesem Winter konnten viele Menschen die Märkte und Gesundheitszentren in der Umgebung nicht erreichen. <br /><br /><b>Die Einwohner von Darang haben zudem auch nicht mehr genug Futter für ihr Vieh, sodass die Tiere nun schon viel zu abgemagert sind, um sie noch schlachten oder verkaufen zu können.</b> Zusätzlich wird in Darang wie in vielen anderen Dörfern Badakhshans die Gefahr von Erdrutschen und Überschwemmungen extrem ansteigen, sobald die Schneemassen im Frühjahr zu schmelzen beginnen. <br /><br />„Die vor Kurzem abgegangenen Lawinen zeigen sehr deutlich, welchen Risiken die Familien in den Dörfern Badakhshans ausgesetzt sind“, sagt Claire Skinner, Medair-Landesdirektorin für Afghanistan. „Viel zu viele Kinder sind unterernährt und die Familien können gerade so überleben. Dieser harte Winter hat vielen von ihnen einfach zu viel abverlangt.“<br /><br />Seit 2010 betreibt Medair ein Ernährungsprogramm in Gebieten der Provinz Badakhshan, in denen die akute Unterernährung alarmierend hoch ist. Zudem möchten wir 2012 unsere Hilfsmassnahmen ausweiten, um auch entlegene Dörfer wie Darang besser erreichen zu können. „Den unterernährten Frauen und Kindern zu helfen hat für uns höchste Priorität“, sagt Claire. „Deshalb entsenden wir mobile Teams, die mit Pferden in Dörfer reiten können, die von den Gesundheitszentren der Region zu weit entfernt sind.“<br /><br />Die Bereitstellung von Viehfutter ist auch von grosser Bedeutung. „Das Leben der Menschen hängt von ihrem Vieh ab“, erklärt Claire. „Sie können ein Schaf oder eine Ziege verkaufen und sich mit dem Geld genug Nahrungsmittel für einen Monat kaufen. Wenn sie ihr Vieh aber verlieren, können sie sich keine Nahrungsmittel kaufen, die sie bis zur nächsten Ernte dringend brauchen.“ <br /><br />Medair ist eine der wenigen internationalen Hilfsorganisationen in Badakhshan. Daher sind wir auch in die Koordination der Hilfsmassnahmen in der Provinz eingebunden. Wir haben Vorräte für die Nothilfe im Provinzzentrum eingelagert, und ein Team steht bereit, um auf mögliche Überschwemmungen und Erdrutsche zu reagieren, die in den kommenden Frühlingsmonaten wahrscheinlich in Dörfern und Gemeinden auftreten werden. <i><br /><br /></i>Während diese Massnahmen die dringendsten Bedürfnisse der Überlebenden solcher Naturkatastrophen abdecken, wendet sich Medair auch an die internationale Gemeinschaft und bittet um Unterstützung für langfristige Hilfsmassnahmen zugunsten der Familien in Badakhshan, der afghanischen Provinz mit der schlechtesten Nahrungsversorgung.<i><br />_________________________________________________________________________<br /><br /></i><i>Die Arbeit von Medair in Afghanistan wird durch die <link 839>Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission</link>, die <link 844>Schweizer Glückskette</link>, das Mennonitische Zentralkomitee zusammen mit der kanadischen Foodgrains Bank, das Welternährungsprogramm, UNICEF und private Spender unterstützt. </i><i><br /><br /><link 382>Lesen Sie mehr über die Arbeit von Medair in Afghanistan.</link><br /><br />Dieses Internet-Update wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den hierin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.<br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Afghanistan</category>
			<category>Short News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 11:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rasche Erholung für unterernährte Kinder im Stabilisierungszentrum von Somaliland</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/rasche_erholung_fuer_unterernaehrte_kinder_im_stabilisierungszentrum_von_somaliland/</link>
			<description>Eine von Medair unterstützte Gesundheitsklinik rettet vielen vom Tod bedrohten Kindern das Leben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im früheren Leben der 22-jährigen Kaltuun Husein drehte sich alles um ihre kleinen Kinder und das Vieh der Familie. <br /><br />Die jahrelange Dürre hat jedoch alles verändert. „Früher hatten wir 80 Schafe und fünf Kamele“, erzählt sie. „Jetzt haben wir nur noch zehn Schafe.“<br /><br />In Somaliland bedeutet der Besitz von Kamelen, Ziegen oder Schafen wirtschaftliche Sicherheit für die Familien. Ein somalisches Sprichwort besagt: „Wer kein Kamel besitzt, lebt unter dem Schutz anderer.“ Die Dürre hat die Viehbestände jedoch stark dezimiert, insbesondere im Osten Somalilands. Die Menschen haben daher kaum noch Nahrung und keine Chance mehr Geld zu verdienen. „Die Situation hat sich heute im Vergleich zu früher stark verändert“, berichtet Kaltuun. „Die meisten haben ihre Tiere verloren und das Leben ist sehr hart geworden.“<br /><br />Vor einem Monat wurde Kaltuuns jüngste Tochter Hibo krank. „Wir hofften, es würde ihr bald besser gehen, aber es wurde immer schlimmer“, sagt sie. <br /><br />In der nächsten Klinik in der Region Sool, wo Kaltuun lebt, sagte man ihr, dass Hibo in ihrem akuten Zustand nur im Stabilisierungszentrum in der Stadt Burao behandelt werden könne. „Als wir in Burao ankamen, war meine Tochter schon so schwach, dass sie nicht einmal mehr weinen konnte“, erzählt Kaltuun. „Ich dachte, sie würde sterben.“<br /><b><br /></b><b>Im von Medair unterstützten Stabilisierungszentrum im Krankenhaus von Burao</b> werden Kinder unter fünf Jahren aufgenommen, wenn sie extrem unterernährt sind und zudem Komplikationen wie Durchfall, Erbrechen oder Atemwegsinfektionen haben.<br /><br />Seit Februar 2011 unterstützt Medair das Stabilisierungszentrum in vielerlei Hinsicht. Wir schulen und beraten Mitarbeiter für die Betreuung von extrem unterernährten Kindern. In Zusammenarbeit mit UNICEF und dem Gesundheitsministerium stellen wir den medizinischen Mitarbeitern Ausrüstung und Medikamente zur Verfügung, die sie bei der Behandlung von Kindern unter fünf Jahren mit schwerer Unterernährung brauchen. Dieses Projekt wird durch die <link 839>Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission</link>, das Britische Ministerium für internationale Entwicklung, UNICEF und private Spender unterstützt. <br /><br />In den letzten Jahren wurden Hunderte kranke Kinder aus der ganzen Region Burao ins Stabilisierungszentrum gebracht. Jetzt da unser Programm auch in andere Regionen Somalilands ausgeweitet wird, kommen immer mehr Kinder auch von weiter weg. <br /><br />„Während der Dürre im letzten Jahr kamen viele kranke Kinder zu uns“, erzählt Sayneb Husein, leitende Krankenschwester im Zentrum. „Sie sind immer extrem unterernährt und leiden zudem an Komplikationen. Dabei sind Atemwegs- und Magendarminfektionen häufig, die zu Durchfall und Erbrechen führen.”<br /><b><br /></b><b>Als Kaltuun mit ihrem kranken Kind eintraf, diagnostizierten die medizinischen Mitarbeiter bei dem Mädchen schwere Unterernährung und Durchfall.</b> Hibo erhielt die Standardbehandlung des Zentrums: Antibiotika, Vitamin A, Entwurmungsmittel, eine Impfung gegen Masern und eine Behandlungsmilch für eine schnelle Gewichtszunahme. <br /><b><br />2011 erholten sich mehr als 80% der eingelieferten Kinder wieder.</b> „Es ist schön zu sehen, wie das Leben in ein Kind zurückkehrt“, sagt Sayneb. „Wenn sie zu uns kommen, sind sie schwach, aber wenn sie die Klinik verlassen, sind sie wieder lebhaft und quirlig.“ <br /><br />Wenn die Kinder die Klinik verlassen, werden sie noch von einem Mitarbeiter im Ernährungsprogramm vor Ort weiter betreut. Dieser stellt sicher, dass die Familien auch weiterhin Unterstützung erhalten und das Kind weiter an Gewicht zunimmt.<br /><br />„Das jüngste Kind, das wir in der Klinik hatten, war gerade mal eine Woche alt und wog weniger als 1,8 Kilogramm“, berichtet Sayneb. „Als ich den Jungen zum ersten Mal sah, war ich entsetzt. Er war so klein und wirkte so zerbrechlich. Aber bald ging es ihm besser. Als ich sehen konnte, wie er langsam an Gewicht zunahm und grösser und stärker wurde, gab mir das Mut.“<br /><br />Die Mitarbeiter des Zentrums klären die Mütter auch über gesündere Fütterungspraktiken auf. „Viele Mütter haben Babyflaschen dabei, wenn sie hierher kommen“, sagt Sayneb. „Aber wir erklären ihnen, dass das Stillen für das Kind am gesündesten ist.“ <br /><br /><b>Nach nur fünf Tagen im Zentrum nahm Hibo wieder an Gewicht zu und begann sich zu erholen.</b> „Die Krankenschwestern hier sind sehr kompetent und können meiner Tochter wirklich helfen“, sagt Kaltuun.<br /><br />„Als mit Hibos Behandlung begonnen wurde, konnte sie kaum einen Laut von sich geben, nicht einmal, als sie eine Spritze bekam. Wenn sie jetzt eine Spritze bekommt, schreit sie“, berichtet Kaltuun. „Sie bewegt sich viel mehr und spielt auch schon wieder. Ich bin wirklich überrascht, wie schnell sie sich erholt. Ich hoffe, ich kann sie bald wieder mit nach Hause nehmen.“ <br /><br />Nur wenige Tage zuvor hatte Kaltuun noch geglaubt, Hibo müsse sterben. Heute erzählt sie ganz glücklich davon, was sie sich für die Zukunft ihrer Tochter erhofft. „Ich möchte ihr Dinge beibringen und sie in die Schule schicken, vielleicht ins Ausland, wo sie eine gute Bildung bekommen kann. Ich träume davon, dass sie Lehrerin wird.“<br /><b><br />„Das Stabilisierungszentrum ist ein toller Ort, an dem man jede Woche Wunder erlebt“</b>, erzählt Krankenschwester Sayneb. „Auch wenn die Lage in Somaliland zurzeit sehr schlecht ist, bin ich doch sicher, dass sich die Situation in Burao dank der Hilfe von Medair bald bessern wird. Die Mitarbeiter hier erhalten eine gute Ausbildung, und ich bin stolz darauf, Kindern das Leben retten zu können.“<br />_______________________________________________________________________________<br /><br />Die Arbeit von Medair in Somaliland wird durch die Schweizer Glückskette, die Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission, Woord en Daad, Help a Child, EO-Metterdaad, das Britische Ministerium für internationale Entwicklung, UNICEF, das Welternährungsprogramm und private Spender unterstützt.<br /><br /><i>Am Horn von Afrika leiden Millionen Menschen nach Jahren der Dürre unter extremer Lebensmittelknappheit. Medair reagiert auf die Krise in Somaliland und startet weitere Programme zusätzlich zu denen, die dort bereits seit 2008 durchgeführt werden, um für die Menschen noch mehr im Bereich Gesundheit, Ernährung und WASH (Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene) zu tun. Im September 2011 begann Medair mit einem Nothilfeprogramm in den östlichen Regionen Sool und Sanaag. <link 344>Lesen Sie mehr zur Arbeit von Medair in Somalia/Somaliland.<br /></link><br />Somaliland erklärte im Jahr 1991 seine Unabhängigkeit von Somalia. Die Unabhängigkeit wurde jedoch von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt.<br /><br />Dieses Internet-Update wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den hierin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.<br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Somalia</category>
			<category>Short News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hilfe für Opfer von sexueller Gewalt</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/hilfe_fuer_opfer_von_sexueller_gewalt/</link>
			<description>Am internationalen Frauentag möchten wir Ihnen berichten, wie wir traumatisierte Frauen in der D.R. Kongo unterstützen und betreuen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Es passierte an einem Mittwochmorgen auf meinem Weg zur Farm”, sagt die 23-jährige Marie <i>[1]</i> mit zitternder Stimme. „Ich hatte das seltsame Gefühl verfolgt zu werden. Schon bald tauchte ein Mann vor mir auf mit einem Messer so gross wie mein Arm.”<br /><br />Tag für Tag wird das Leben unschuldiger Frauen im Osten der D.R.&nbsp;Kongo von sexueller Gewalt bedroht. Die Verbreitung und das Ausmass von Vergewaltigungen und sexueller Gewalt in dieser Region sind weltweit hier am schlimmsten <i>[2]</i>.<br /><br />In den Provinzen Haut-Uele und Bas-Uele wird brutalste sexuelle Gewalt von der Miliz häufig als Waffe verwendet, um Frauen und Mädchen einzuschüchtern, zu erniedrigen und zu foltern. Die Frauen laufen aber auch Gefahr, von Männern aus ihrem Umfeld, mitunter sogar von Bekannten, vergewaltigt zu werden, während sie ihren täglichen Aufgaben wie Feuerholzsammeln, Wasserholen oder der Feldarbeit nachgehen.<br /><br />„Das Phänomen der sexuellen Gewalt ist uns ein Rätsel”, sagt Mbizole Anita Thaddee, Krankenpfleger in der von Medair unterstützten Klinik im 45&nbsp;km von der Stadt Dungu entfernten Ndedu. „So schlimm war es noch nie. Es gibt immer mehr Fälle sexueller Gewalt, auch gegen Kinder.”<br /><br />Neben schlimmen seelischen Traumata haben die Opfer sexueller Gewalt oftmals mit sexuell übertragbaren Krankheiten, HIV, ungewollter Schwangerschaft oder Fisteln zu kämpfen, die, wenn sie nicht behandelt werden, die Reproduktionsgesundheit beeinträchtigen können.<br /><br /><b>Körperliche und seelische Wunden heilen</b><br />Medair sieht einen echten Hilfebedarf für Einzelpersonen und bestimmte Personengruppen, die mit den körperlichen und seelischen Folgen sexueller Gewalt zu tun haben. Im Mai 2011 starteten wir daher ein Projekt, das die kostenlose medizinische Behandlung von Opfern sexueller Gewalt ermöglicht, aber den Menschen auch vermittelt, wie wichtig es ist, sich nach einem Übergriff schnellstmöglich behandeln zu lassen. Dieses Projekt wird durch die GD Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission und private Spender unterstützt.<br /><br />Im Rahmen des Projekts baute Medair ein Netzwerk von 387 ehrenamtlichen Helfern, darunter 40 Community Health Workers, auf und schulte diese in der Beratung von Opfern sexueller Gewalt. „Jeder im Ort kennt diese Menschen. Man kann sich darauf verlassen, dass sie die Würde der Opfer wahren”, erklärt Medair-Projektmanager Dr.&nbsp;Olivier Ng’adjole.<br /><br />Medair zeigte den ehrenamtlichen Helfern, wie sie mit den Betroffenen sprechen, ihnen auf ihrem Leidenswege beistehen und ihnen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft helfen können. „Ich habe am psychosozialen Training von Medair teilgenommen, weil ich erkannte, dass es eine Möglichkeit gibt, den Betroffenen zu helfen”, berichtet Krankenpfleger Mbizole. „Ich hatte Frauen getroffen, die nach einer Vergewaltigung in der Klinik behandelt wurden. Niemand betreute sie psychologisch. Sie waren nicht mehr dieselben wie zuvor: Sie waren traurig, reserviert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Mir wurde klar, dass wir etwas tun müssen, und ich bin froh, dass Medair bereit ist zu helfen.”<br /><br /><b>Kampf gegen die Stigmatisierung</b><br />Nachdem Marie mit vorgehaltenem Messer sexuell missbraucht worden war, blieb sie blutend und traumatisiert zurück. „Ich war verzweifelt. Ich wollte nicht nach Hause gehen, weil ich nicht wusste, wie mein Mann reagieren würde”, sagt sie.<br /><br />Ein Frau, die sie auf der Strasse traf, brachte sie in die Klinik in Ndedu, wo ihre Wunden versorgt und sie medizinisch behandelt wurde. Krankenpfleger Mbizole übernahm in der Klinik die psychosoziale Betreuung von Marie, bevor er sie nach Hause begleitete, um den Vorfall ihrem Mann zu erklären.<br /><br />„Marie war traumatisiert und am Boden zerstört, als sie hergebracht wurde”, sagt Mbizole. „Aber ich kann sehen, wie sie wieder sie selbst wird. Ich habe sie und ihren Mann psychosozial beraten. Auch er ist betroffen. Er ist traurig und ungewöhnlich still.”<br /><br />Obwohl sexuelle Gewalt in der D.R.&nbsp;Kongo weit verbreitet ist, werden die Opfer von ihren Familien und Bekannten oft gemieden. In extremen Fällen werden sie komplett aus der Gesellschaft ausgestossen.<br /><br />„Das Problem”, sagt Mbizole, „ist mangelndes Wissen. Die Betroffenen wissen nicht, dass sie Hilfe bekommen können. Einige wissen es zwar, haben aber Angst davor, was die Gesellschaft von ihnen denken könnte, sobald bekannt wird, was ihnen widerfahren ist. Deshalb beschliessen sie, traumatisiert wie sie sind, zurückgezogen zu leben.”<br /><br /><b>Veränderungen bewirken</b><br />Angesichts der Tatsache, dass die Geissel der sexuellen Gewalt die D.R. Kongo weiterhin fest im Griff hat, stehen wir den betroffenen Menschen zur Seite und helfen ihnen, das körperliche und seelische Leiden der Opfer zu lindern.<br /><br />„Vor dem Projekt von Medair wurden in der Klinik zwar Opfer sexueller Gewalt behandelt, aber wir haben nicht mit ihnen darüber gesprochen, was ihnen passiert ist”, erklärt Pfleger Mbizole. „Folglich kehrten die meisten Frauen so traumatisiert nach Hause wie sie in der Klinik angekommen waren.<br /><br />„Das wird sich ändern”, sagt er abschliessend. „Wir sind nun darin geschult, die Opfer bei der Verarbeitung ihres Traumas zu begleiten. Von dieser Unterstützung wird auch die übrige Bevölkerung sehr profitieren.”<br /><br />[1] Name geändert<br />[2] http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/09/08/AR2007090801194.html<br />____________________________________________________________________________________<br /><br /><i>Zwischen Juni 2011 und Januar 2012 behandelte Medair 248 Opfer sexueller Gewalt. Über die Hälfte von ihnen kam innerhalb der empfohlenen 72 Stunden in eine von Medair unterstützte Klinik.</i><br />____________________________________________________________________________________<br /><br /><i>Unsere Hilfe für Opfer sexueller Gewalt in der D.R.&nbsp;Kongo wird durch die GD Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission und private Spender finanziert.<br /><br />Mehr zur Arbeit von <link 269>Medair in der D.R. Kongo</link><br /><br />Dieses Internet-Update wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den darin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.<br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Kongo (DRC)</category>
			<category>Short News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 12:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hilfseinsatz nach dem verheerenden Wirbelsturm Giovanna </title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/hilfseinsatz_nach_dem_verheerenden_wirbelsturm_giovanna/</link>
			<description>Die schnelle Lagebeurteilung und die prompten Hilfseinsätze von Medair konnten für 5000 Familien in den vom Wirbelsturm betroffenen Gebieten den Zugang zu sicherem Trinkwasser erheblich verbessern. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 14. Februar 2012, genau ein Jahr nach dem verheerenden Wirbelsturm Bingiza, zog Giovanna über Madagaskar hinweg. Er erreichte die Insel in der Nähe der Küstenstadt Vatomandry, wo starke Winde mit bis zu 194 Kilometern pro Stunde Dächer abrissen und Häuser zerstörten. <br /><br />„Wir hatten gerade genug Zeit, ein paar Sachen einzupacken und Schutz zu suchen“, erzählt die 28-jährige Irene. „Nach dem Wirbelsturm waren alle Häuser zerstört.“<br /><br />„Die Lage ist katastrophal“, sagt Medair-Mitarbeiter Claudel Mbotivelo. „Als wir zwei Tage nach dem Sturm hier ankamen, waren viele Häuser eingestürzt. Es gab kein Telefon und keinen Strom, weil die Leitungen von umgestürzten Bäumen getroffen worden waren.“ <br /><br /><b>Wassernot</b><br />An der Ostküste Madagaskars waren viele Menschen bereits vor der Katastrophe bedürftig. Vor dem Wirbelsturm Giovanna hatten viele Einwohner des Bezirks Brickaville südlich von Toamasina bereits mit einer Dürre zu kämpfen. Einige Brunnen und Flüsse waren ausgetrocknet. Die Einwohner von Ambohimiarina mussten zum Beispiel mehr als eine Stunde zu Fuss gehen, um Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen zu holen.<br /><br />Seit dem Wirbelsturm sind die Strassen wegen umgestürzter Bäume und tiefer Schlaglöcher unpassierbar. Deshalb müssen die Menschen Umwege gehen, die es ihnen noch schwerer machen, ihren Alltag zu bewältigen. „Diese Bedingungen schwächen die lokale Bevölkerung zusätzlich und machen sie noch anfälliger für Krankheiten“, berichtet Aurélie Grisel, Kommunikationsbeauftragte bei Medair. „In den Flüssen droht eine Infektion mit Bilharziose, einer ernsten Krankheit, die manchmal auch zum Tode führt, insbesondere bei Kindern.“<br /><br />Auch wenn die Bevölkerung durch ein gut funktionierendes regionales Kommunikationssystem vor der Naturkatastrophe gewarnt werden konnte, richtete der Wirbelsturm dennoch in vielen Dörfern grosse Schäden an und kontaminierte viele Wasserstellen, an denen es nun kein sicheres Trinkwasser mehr gibt.<br /><br />„Vor dem Wirbelsturm hatten wir bereits mit der Dürre zu kämpfen, aber jetzt ist es noch schlimmer. Wir haben nicht mehr genug Trinkwasser“, erklärt Maka Valérien, Dorfvorsteher in Ambodivoananto. „In dieser Notsituation brauchen wir Hilfe, aber diese Hilfe sollte auch langfristig wirksam sein, da unser Leben hier schon beschwerlich genug ist.“<br /><br /><b>Hilfe für die Bedürftigsten</b><br />Nach einer schnellen Lagebeurteilung in der Region in enger Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und anderen NGOs entsandte Medair ein Nothilfe-Team in die Region um die Stadt Vatomandry. <br /><br />Unser Team arbeitet nun daran, den Zugang zu sauberem Trinkwasser für die Menschen in der Region um Vatomandry zu verbessern. Zu unserer Arbeit vor Ort gehören folgende Massnahmen:<br /><br />
<ul><li>Verteilung von 5000 WASH-Sets (Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene) an betroffene Familien. Sie umfassen Eimer, eine Chlorlösung zur Wasseraufbereitung, Tassen und Seife.</li></ul>
<ul><li>Desinfektion von Brunnen</li></ul>
<ul><li>Hygieneaufklärung </li></ul>
<ul><li>Sanierung eines nach dem Gravitationsprinzip arbeitenden Wassersystems mit erhöht liegenden Wasserentnahmestellen</li></ul>
<ul><li>Sanierung von Regenwassersammelanlagen und Wasserverteilungssystemen in drei Schulen </li></ul>
<ul><li>Fortsetzung der Lagebeurteilung in weiteren Dörfern und kleinen Ortschaften im Landesinneren und Organisation weiterer Nothilfeeinsätze, falls erforderlich</li></ul>
<br />Zudem erwägen wir zurzeit die Einrichtung eines Projekts zur Verteilung von Bargeld an die lokale Bevölkerung, damit die Menschen ihre dringendsten Bedürfnisse, zum Beispiel für den Wiederaufbau ihrer Häuser, finanzieren können. <br /><br />„Die Herausforderung nach dieser Katastrophe liegt darin, dass der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen schon vor dem Wirbelsturm sehr schlecht war“, erklärt Medair-Landesdirektor Yves-Pascal Suter. „Wir bemühen uns nun mit aller Kraft, die beschädigten Strukturen wieder aufzubauen und schnellstmöglich Hilfe zu leisten, die auch langfristig einen positiven Effekt in der Region hat und die Anfälligkeit der Gemeinden bei zukünftigen Wirbelstürmen mindert.“<br /><br /><b>Medair braucht nun dringend Spenden, um so viele WASH-Sets wie möglich bereithalten zu können, die dann beim nächsten Wirbelsturm auf der Insel sofort zur Verfügung stehen. Bitte spenden Sie noch heute an Medair.</b><br /><i>____________________________________________________________________________<br /><br />Medair ist immer auf Nothilfeeinsätze wie diesen nach dem Wirbelsturm Giovanna vorbereitet, aber diese Einsätze sind nur ein Teil unserer Arbeit auf Madagaskar. Während der restlichen Zeit arbeitet Medair mit den Gemeinden vor Ort zusammen, um gemeinsam mit den Einwohnern für einen besseren Schutz vor zukünftigen Wirbelstürmen zu sorgen. <br /><br />Die Arbeit von Medair auf Madagaskar wird von der <link 849></link><link 839>Generaldirektion humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission</link> und von privaten Spendern unterstützt.<br /><br /><link 347>Lesen Sie mehr über die Arbeit von Medair auf Madagaskar</link>.<br /><br />Dieses Internet-Update wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den hierin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder..</i>]]></content:encoded>
			<category>Madagaskar</category>
			<category>Short News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 15:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Saiid singt</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/the_song_of_saiid-3/</link>
			<description>Lernen Sie einen Kamelhirten im dürren Somaliland kennen, der seine Kamele auf aussergewöhnliche Art zum Wassertrinken bringt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Saiid Jibril ist ein entschlossener Mann, der im dürren Somaliland auf der Suche nach Wasser für seine Tiere weite Wege auf sich nimmt. Heute hat er seine Kamele zum Dorf Wadamago getrieben, einer Wüstenoase, in der der Grundwasserspiegel hoch genug liegt, um einen in Somalia seltenen Flachbrunnen zu speisen.<br /><br />Und so fallen dem Besucher bei seiner Ankunft in Wadamago sofort die üppigen, grossen Bäume auf, die das Dorf umgeben. Sie sind ein Zeichen, dass hier Wasser leicht zugänglich ist. Viele der Bäume verfügen über ein typisches Geflecht aus riesigen Luftwurzeln.<br /><br />“Ich habe einen weiten Weg zurückgelegt, um hierher zu kommen”, sagt der 40-jährige Saiid. “Ich habe meine Kamele aus Kalacheex hierher getrieben. Wir waren drei Stunden unterwegs, nur damit die Kamele hier trinken können.”<br />Saiid gilt als wohlhabender Herdenbesitzer mit einer grossen Familie und ansehnlichen Kamel-, Schaf- und Ziegenherden. Doch er erklärt, dass sein Viehbestand durch die Dürre erheblich dezimiert wurde.<br /><br />“Vor der Dürre hatte ich 260 Ziegen und Schafe, von denen aber viele der Dürre zum Opfer gefallen sind”, erklärt er. “Jetzt habe ich nur noch 80 Kamele und etwa 60 Ziegen und Schafe.”<br /><br />Dennoch: Saiid kann sich glücklich schätzen, dass überhaupt Tiere überlebt haben. Viele Familien haben alles durch die Dürre verloren. Um seine Tiere am Leben zu halten, muss Saiid mit ihnen weite Strecken zurücklegen, um wie heute in Wadamago Wasser zu finden.<br /><br /><b>Saiid singt</b><br />Während Saiid seine Kamele zur Wasserstelle führt, beginnt er mit einem einzigartigen Ritual: Er singt ihnen etwas vor. Er singt mit lauter Stimme Loblieder auf die vielen guten Eigenschaften seiner Tiere. Und während er singt, senken die Kamele den Kopf und beginnen zu trinken.<br /><br />Wenn Saiid aufhört zu singen, hören die Kamele auf zu trinken. Und wenn er wieder singt, fangen auch sie wieder an zu trinken, wie auf Kommando. Was für ein Anblick!<br /><br />Vor Kurzem noch waren viele dieser Flachbrunnen verfallen. In Wadamago leben 500 Familien und eine zunehmende Zahl an Binnenflüchtlingen, die neben den Viehhirten wie Saiid, die ihre Tiere zum Tränken herbringen, die Brunnen nutzen.<br /><br />Das Leben Tausender Menschen hängt von diesen Brunnen ab, aber als Medair nach Wadamago kam, gab es keine Brunnenabdeckungen, die Seitenwände waren eingestürzt, und das Wasser war in vielen Fällen durch Unrat verschmutzt.<br /><br />Daraufhin haben wir fünf der Flachbrunnen instand gesetzt. Wir haben die Wände repariert und die Brunnen mit Betoneinfassungen und Stahlabdeckungen versehen, um Schmutz fernzuhalten. Ausserdem haben wir oben Betonbalken angebracht, über die sich die Eimer leichter herausziehen lassen.<br /><br />Die Dorfbewohner waren von den Ergebnissen beeindruckt und sagten, dass die instand gesetzten Brunnen nun die besten im Dorf seien. “Diese neuen Brunnen sind besser, sowohl was die Sicherheit als auch die Wasserqualität angeht”, sagt Ahmed Ibrahim Aboken, der 55-jährige Sohn des Dorfvorstehers.<br /><b><br />Unerschütterliches Durchhaltevermögen</b><br />Saiid beendet seinen Gesang und macht seine nun mit ausreichend Wasser gestärkte Herde bereit für den langen Heimweg.<br />“Allah allein weiss, wie lange es dauern wird, bis unsere Herden wieder so gross sind wie zuvor”, sagt er. “Doch nach allem, was ich über Tiere weiss, würde ich sagen, dass es, selbst wenn viel Regen fällt und das Gras wächst, mindestens fünf Jahre dauern wird, bis sich der Schaf- und Ziegenbestand erholt hat.”<br /><br />Ein somalisches Sprichwort besagt: “Wer kein Kamel besitzt, lebt unter dem Schutz anderer.” Für Familien, die ihr ganzes Vieh verloren haben, heisst das, dass sie ihre Einkommens- und Hauptnahrungsquelle verloren haben. Sie haben einen harten Weg vor sich in den mageren Jahren, die vor ihnen liegen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Eine Wasserversorgung, mit der das Überleben der Herden selbst in Dürrezeiten sichergestellt werden kann, ist unerlässlich, um künftige Nahrungsmittelkrisen in der Region zu verhindern.<br /><br />Saiids Entschlossenheit, nach vorn zu schauen, hilft ihm, die Härten seines Alltags zu ertragen. Er steht beispielhaft für das unerschütterliche Durchhaltevermögen der Menschen an diesen abgeschiedenen Orten, die uns daran erinnern, warum unsere Arbeit so wichtig ist und wir auch weiterhin wo immer möglich Hilfe leisten müssen.<br /><br /><link 5>Ihre Spende</link> an Medair bewirkt viel.<i><br />_______________________________________________________________________________<br /><br />Im Herzen Somalilands ist die Suche nach sauberen Trinkwasserquellen ein ständiger Kampf, der durch die massive Dürre noch weiter erschwert wird.<br /><br />Wo der Grundwasserspiegel hoch genug liegt, setzt Medair Flachbrunnen instand – eine kostengünstige und effektive Möglichkeit, die Wasserversorgung zu verbessern. Neben den Flachbrunnen setzt Medair Berkads (Regenwasserreservoirs) instand. Die Instandsetzung eines Berkads ist eine kostengünstige, äusserst wirksame Massnahme, mit der etwa 300 Menschen und ihre Tiere für die kommenden 20 Jahre eine nachhaltige Wasserquelle erhalten.<br /><br /><link nc/de/infochanel/news/detail/article/jeder_tropfen_zaehlt/>Erfahren Sie hier</link>, wie ein funktionsfähiger Berkad ein ganzes Dorf verändern kann.<br /><br />Mehr zur Arbeit von Medair in <link 344>Somalia/Somaliland</link>.<br /><br />Dieser Web-Beitrag wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den darin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.<br /></i><i><br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Somalia</category>
			<category>Feature News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 09:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bekämpfung der Müttersterblichkeit in der abgelegenen kongolesischen Region Ango</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/bekaempfung_der_muettersterblichkeit_in_der_abgelegenen_kongolesischen_region_ango/</link>
			<description>Medair schult lokale Gesundheitskräfte in Geburtshilfe und Mütterfürsorge zur Eindämmung des Risikos von Komplikationen während der Geburt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Marie Ndubo bringt seit über 40 Jahren Kinder auf die Welt. Die 68-jährige Witwe, heute Hilfshebamme, begann ihre Laufbahn als „traditionelle Geburtshelferin“ als sie gerade einmal 20 Jahre alt war, indem sie ihre Mutter – ebenfalls eine Geburtshelferin – auf Schritt und Tritt begleitete.<br /><br />Sie lacht, als sie darüber nachdenkt, wie sehr sich ihre Arbeit im Laufe der Jahre verändert hat. „Natürlich gab es damals keine Kliniken“, sagt Marie. „Wenn bei den Frauen die Wehen einsetzten, riefen sie mich in ihr Haus, wo ich die Kinder auf die Welt brachte.“<br /><br />Es gab auch kein Material für die Geburtshilfe, nicht einmal Rasierklingen. „Zum Zerschneiden der Nabelschnur stellten wir Schnüre aus Palmenrinde her“, erklärt Marie. „Das war nicht einfach, wie Sie sich vorstellen können.“<br /><br /><b>Marie arbeitet in der Region Ango, einem abgelegenen Gebiet im Osten der D.R. Kongo, das unter chronischer Unterentwicklung leidet und dessen Strassennetz nur schlecht ausgebaut ist</b>. Regelmässige Angriffe von Rebellen der Lord’s Resistance Army haben dazu geführt, dass 300&nbsp;000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben wurden, 28&nbsp;000 davon in der Region Ango. Auch das Gesundheitssystem hat gelitten. Der Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten und Materialien ist schwierig, und aus einigen der Kliniken sind die Fachkräfte geflohen.<br /><br />Als die Klinik Dafia im Gebiet Ango vor sechs Jahren ihre Türen öffnete, bat die Belegschaft Marie, das Team als Hilfshebamme zu unterstützen. Jeden Monat hilft sie 10 bis 15 Babys auf die Welt. „Die Menschen kommen wieder, weil sie mir vertrauen“, sagt Marie. „Ich sorge dafür, dass sie sich wohlfühlen, und sie wissen, dass sie sich auf mich verlassen können.“<br /><br />„Wir haben Marie den Arbeitsplatz in der Klinik angeboten, um das Risiko der typischen Komplikationen zu mindern, die häufig mit Hausgeburten verbunden sind, und um tödliche Infektionen bei Neugeborenen zu verhindern“, erklärt Christian Kilibinge, Pflegedienstleiter der Klinik. „Wir möchten so viele Frauen wie möglich dazu bewegen, hier in der Klinik zu entbinden, wo es sicher ist.“<br /><br />Seit Medair im Januar 2011 die Arbeit in der Region Ango aufgenommen hat, haben wir mehr als 50 Gesundheitskräfte wie Marie in Geburtshilfe und Mütterfürsorge geschult, darunter auch Pflegekräfte und Hebammen, um die Sterblichkeit von Müttern und Neugeborenen während der Geburt zu senken. Wir bieten ausserdem Schulungen zur Verhinderung und Behandlung von Kinderkrankheiten und Malaria sowie zur richtigen Medikamentengabe an. Dieses Projekt wird von der Entwicklungshilfeorganisation der Vereinigten Staaten (USAID) unterstützt.<br /><br />„Komplikationen während und nach der Geburt sind die Hauptursache für die Müttersterblichkeit in Entwicklungsländern“, sagt Ellen Stamhuis, Medair-Projektleiterin für das Gesundheitswesen in Ango. „Deshalb bestehen wir auf einer angemessenen Ausbildung für Pflegekräfte und Hebammen, damit Risikofaktoren rechtzeitig erkannt werden. Wir sehen eine erhebliche Verbesserung der Qualität der Geburtshilfe durch Gesundheitskräfte, die an der Schulung teilgenommen haben.“<br /><br /><b>Marie hat durch die Schulung viel gelernt</b>. „Ich weiss nun, an welchen Anzeichen ich erkennen kann, ob die Geburt gut verlaufen oder die Patientin besondere Pflege benötigen wird“, sagt sie und zeigt auf das Partogramm. Sie hat gelernt, dieses Hilfsmittel einzusetzen, um den Geburtsverlauf und mögliche Komplikationen festzustellen.<br /><br /><b>„Es gibt noch immer viel zu tun, aber Klinikgeburten nach guten Standards werden erheblich zu einer Senkung der Müttersterblichkeit beitragen“</b>, sagt Ellen abschliessend.<i><br />____________________________________________________________________________<br /><br />Das Medair-Programm in Ango wird von der <link 849>Entwicklungshilfeorganisation der Vereinigten Staaten</link> (USAID), dem Pooled Fund und privaten Spendern unterstützt <br /><br /><link 269>Lesen Sie mehr</link> über die Tätigkeiten von Medair in der D.R. Kongo.<br /><br />Dieses Internet-Update wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den darin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.<br /></i><i><br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Kongo (DRC)</category>
			<category>Short News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 11:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nothilfe für Tausende Flüchtlinge in Jonglei angelaufen</title>
			<link>http://www.medair.org/nc/de/infochanel/news/detail/article/suedsudan_nothilfe_fuer_tausende_fluechtlinge_in_jonglei_angelaufen/</link>
			<description>Medair versorgt die in der Stadt Pibor und Umgebung eintreffenden Flüchtlinge medizinisch sowie mit Nahrungsmitteln und Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene (WASH).
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Aufgrund der gewaltsamen Übergriffe, die am 31.&nbsp;Dezember 2011 begannen, benötigen mehr als 140&nbsp;000 Menschen im Bundesstaat Jonglei humanitäre Hilfe </b><i>[1]</i>. Über 44&nbsp;000 Binnenflüchtlinge haben in und ausserhalb der Stadt Pibor Zuflucht gesucht und damit die Einwohnerzahl verdoppelt. Familien schlafen unter Bäumen oder bei Bekannten in der Stadt. Einige übernachten in öffentlichen Gebäuden, z. B. einer Schule, in der anfangs über 1000 Flüchtlinge unterkamen.<br /><br />„Pibor platzt bereits jetzt aus allen Nähten, doch es kommen noch immer Flüchtlinge”, erklärt WASH-Techniker Alex Wafula.<br /><br />Bei den Übergriffen gab es in Pibor nur geringe Schäden, während das nahegelegene Likuangole und andere Dörfer vollständig niedergebrannt wurden, weshalb die Bewohner nach Pibor flohen. „Jetzt ist die Lage zwar ruhig, aber die Menschen haben noch immer Angst, nach Hause zurückzukehren”, berichtet Trina Helderman, die für den medizinischen Bereich zuständige Projektleiterin des Emergency Response Team (ERT) von Medair.<br /><br />Als das ERT von Medair am 7.&nbsp;Januar in Pibor ankam, stellte es fest, dass mehrere Brunnen, vor allem der bei der Schule, nicht funktionierten und dringend repariert werden mussten. Angesichts der immer weiter steigenden Zahl von Menschen in der Stadt brauchte Pibor zudem mehr Latrinen, um die Seuchengefahr zu minimieren.<br /><br /><b>In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Solidarites International setzte unser WASH-Team innerhalb kürzester Zeit acht Handpumpen in Pibor instand und errichtete elf Notfalllatrinen, acht davon in der Primarschule, in der viele Flüchtlinge untergekommen waren</b>. Ausserdem sorgten wir mit sieben Handwascheinrichtungen für eine Verbesserung der hygienischen und sanitären Bedingungen.<br /><br />„Ich habe den Frieden Gottes in meinem Herzen, weil jetzt zumindest weniger Menschen hier in Pibor für Wasser anstehen müssen”, sagt Alex.<br /><br />Der durch die sogenannte „offene Defäkation“ verursachte Gestank hat sich mit der Nutzung der Latrinen ebenfalls deutlich gelegt.<br /><br /><b>Kurz nach dem WASH-Team kam unser Gesundheits- und Ernährungsteam nach Pibor und startete ein Ernährungsergänzungsprogramm zur Bekämpfung der Unterernährung bei Kindern unter drei Jahren, von dem bisher mehr als 1400 Kleinkinder profitiert haben</b>.<br /><br />Darüber hinaus untersuchte unser Team mehr als 2100 Flüchtlingskinder unter fünf Jahren auf Unterernährung und fand 406 mit leichter und 55 mit schwerer Unterernährung. Diese Kinder werden nun in der von Medair unterstützten staatlichen Klinik oder in der Klinik von Ärzte ohne Grenzen in Pibor behandelt. Ausserdem erhielten alle untersuchten Kinder Vitamin A und Entwurmungsmittel von Medair.<br /><br />Wegen der zunehmenden Überfüllung der Stadt stellt die Seuchengefahr ein ernstes Problem dar. Deshalb führen wir Auffrischungsschulungen für das medizinische Personal der staatlichen Klinik für medizinische Grundversorgung in Pibor durch, um die richtige Behandlung der häufigsten Krankheiten und eine gute Reaktionsfähigkeit im Seuchenfall sicherzustellen.<br /><br /><b>Die Medair-Teams haben ihre Hilfsmassnahmen auf die Stadt Pibor konzentriert, aber auch Einsätze bei Binnenflüchtlingen durchgeführt, die sich im Umland niedergelassen haben</b>. Darüber hinaus haben wir die grossen Schäden in Likuangole begutachtet und dort vier Brunnen instand gesetzt. Die unsichere Lage erschwert Einsätze ausserhalb der Stadt Pibor, aber wir suchen dennoch nach Möglichkeiten, in Likuangole und anderen betroffenen Ortschaften der Umgebung zu helfen.<br /><br />Vor dem Ende des Bürgerkriegs 2003 unterstützte Medair die Klinik in Likuangole, musste dann aber die Teams abziehen. „Acht Jahre später kennen uns die Menschen noch immer”, sagt Trina. „Wenn wir in Pibor unterwegs sind, kommen die Menschen zu uns und danken uns, dass wir zurückgekehrt sind. Sie danken uns für die Hilfe, die wir vor Jahren geleistet haben.”<br /><br />Während die Teams von Medair Tausenden Menschen helfen, die Scherben aufzulesen, die die jüngsten Übergriffe hinterlassen haben, erinnern uns diese aufmunternden Worte daran, dass wir trotz aller Widrigkeiten mit unserer Arbeit zu einer langfristigen Verbesserung der Lebensumstände der Menschen um uns herum beitragen.<br /><br />Medair unterstützt die Flüchtlinge im Bundesstaat Jonglei mit Hilfsmassnahmen in den Bereichen WASH, medizinische Versorgung und Ernährung. Ihre Spende macht unsere Nothilfeeinsätze erst möglich. Vielen Dank.<br /><br />[1] <link http://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/OCHA%20South%20Sudan%20Weekly%20Humanitarian%20Bulletin%2027%20January%20-%202%20February%202012.pdf><i>UN-OCHA Weekly Humanitarian Bulletin – 2. Februar 2012</i></link><br />___________________________________________________________________________<br /><br /><br /><i>Unsere Teams werden durch die <link 839>GD Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission</link>, den Common Humanitarian Fund für den Sudan, die <link 843>Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit</link>, „The Big Give“ sowie private Spender unterstützt. Unsere ERTs können auf Notsituationen in allen zehn südsudanesischen Bundesstaaten reagieren.<br /><br /><link 338>Mehr zur Arbeit von Medair im Südsudan</link><br /><br />Dieses Internet-Update wurde mit Mitteln erstellt, die Medair-Mitarbeiter vor Ort und am Hauptsitz gesammelt haben. Bei den darin geäusserten Meinungen handelt es sich ausschliesslich um die Ansichten von Medair; sie geben nicht unbedingt den offiziellen Standpunkt anderer Hilfsorganisationen wieder.<br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Südsudan</category>
			<category>Short News</category>
			<category>RSSFeed</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
